Thich Nhât Hanh (1926 - 2022) wurde 1926 in
Zentral-Vietnam geboren und trat im Alter von 16 Jahren als
Novize in den Tu-Hieu Tempel in Hue ein. Schon als junger Mönch
wurde er ein führender Vertreter des sozial engagierten
Buddhismus in seinem vom Krieg erschütterten Heimatland, und er
setzte sich auch weiterhin weltweit für Frieden und
Gewaltfreiheit ein. Seit 1966 lebte er in Süd-Frankreich (im
Exil), wo er mit Schwester Chân Không und anderen 1982 die
spirituelle Gemeinschaft ‘Plum Village’ gründete — ein
buddhistisches Kloster für Mönche und Nonnen wie auch ein
Praxiszentrum für Laien. (www.plumvillage.org)
Die letzten Jahre verbrachte er in seinem Root Tempel in Hue,
Vietnam, wo er am 22.1.2022 verstarb.
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